Seit dem 01. Juli 2021 gilt in Deutschland ein Assistenzhunde-Gesetz.

Bisher gab es für Zutrittsrechte, Ausbildungskonzepte und Prüfungen für Assistenzhunde keine einheitlichen Regeln.

Es bestanden keine Qualitätsstandards für ein ausgebildetes und geprüftes Assistenzhundeteam.

Auch die vielfältigen Bezeichnungen der Assistenzleistungen die ein Hund erbringen soll, sind bisher nicht festgelegt. So bleibt bisher unklar, ob es sich beispielsweise um einen Diabeteswarnhund, Diabetikerwarnhund, Diabetesanzeigehund oder vielleicht Diabetssignalhund handelt. Sicherlich besteht großer Diskussionsbedarf, um die optimalste Bezeichnung für die Assistenzleistung zu finden.

Schon allein dieser Aspekt macht es aber jedem Interessenten, der sich für die Ausbildung seines zukünftigen Assistenzhundes infomieren möchte, unendlich schwer. Wie soll er dann noch prüfen und das richtige Ausbildungskonzept für seinen Hund und sich finden?

Klarheit bringt jetzt Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG) § 12e Menschen mit Behinderungen in Begleitung durch Assistenzhunde

Hier gehts zum Gesetz

Noch gibt es keine Zertifizierungsstellen, bei denen wir das notwendige Zertifikat zur Ausbildung und Prüfung erhalten können.

Auf unsere Nachfrage zur Zertifizierung als Ausbildungs- und Prüfungsstätte an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurde uns per Mail mitgeteilt, dass die dafür notwendige Druchführungsverordung im 1. Quartal 2022 zu erwarten sei.

Wir bleiben natürlich für Sie und auch für uns am Thema dran und informieren Sie zeitnah über Neuigkeiten.

Lesen Sie weitere Informationen:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 

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